Familienaufstellungen sind eine vom deutschen Psychoanalytiker Bert Hellinger entwickelte Therapiemethode mit dem Ziel, Störungen im Familiensystem aufzudecken und die Mitglieder von Loyalitäten und systemischen Belastungen zu befreien, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Eine Familienaufstellung ist eine therapeutische Methode, die es uns ermöglicht, mit dem tiefsten Teil unseres Unterbewusstseins in Verbindung zu treten und so die Verbindung zwischen den offenen Geschichten aus der Vergangenheit unserer Herkunftsfamilie und dem, was uns in der Gegenwart widerfährt, aufzudecken. Ziel ist die Heilung und Lösung von Konflikten sowie die Schaffung eines höheren Masses an Bewusstsein, Akzeptanz und Selbstentwicklung.
In Familienaufstellungen identifizieren wir die Bindungen, die wir teilen, die ererbten Regeln, überzeugungen, ängste und einschränkenden Verhaltensweisen, die nicht nur unsere Beziehungen zu anderen und uns selbst beeinflussen, sondern auch unbewusst unser Schicksal bestimmen. Alles, was mit unserer Familie nicht geklärt wurde, projizieren wir auf einen Bereich unseres gegenwärtigen Lebens.
Es ist, als würde man in der Dunkelheit das Licht anmachen und sehen, was verborgen ist, was existiert, was ist, was uns in der Gegenwart immer wieder wirklich blockiert und verstrickt, und ihm dann bewusst Raum, Präsenz und Heilung geben.
Dies sind Sitzungen, die einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden können. In beiden Modalitäten verwenden wir symbolische Repräsentanten; in einem mit Figuren wie Play Mobile, Pacmans, Vorlagen in einem anderen mit echten Menschen, die Familienmitglieder oder die bearbeitete Situation darstellen.
